Mein Name ist Tom Hillenbrand. Ich komme aus Hamburg und wohne in München. Die meiste Zeit schreibe ich – vor allem Krimis, aber auch Scifi und historische Romane.

Ich habe Politik studiert und an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus volontiert. Danach war ich für diverse Publikationen tätig (Textarchiv). Bis 2010 war ich Ressortleiter bei Spiegel Online.

Wenn ich gerade nicht schreibe, koche ich oder jage mit Bogen und Schwert Monster durch Dungeons, und zwar auf die althergebrachte Art: mit Papier, Bleistift und Würfeln.

My name is Tom Hillenbrand. I am from Hamburg and live in Munich...

Ich lese regelmäßig im deutschsprachigen Raum auf Festivals und in Buchhandlungen.
Außerdem halte ich Vorträge zu den Themen Essen und Wirtschaft.

Die nächsten Termine:

27. Februar 2020 19:30 Uhr
Lesung: „QUBE“
Hannover

03. März 2020 19:30 Uhr
Lesung: „QUBE“
Berlin

05. März 2020 20:15 Uhr
Lesung: „QUBE“
Braunschweig

27. März 2020 19 Uhr
Lesung: „QUBE“
St. Wendel

28. April 2020 18:30 Uhr
Lesung: „QUBE“
Luxembourg

Bei Presseanfragen und Anfragen zu Buchlesungen wenden Sie sich bitte an meine Agentur weissundblau.

Bei Vortragsanfragen kontaktieren Sie gerne die Agentur für Helden.

Bei Rechteanfragen zu meinen Büchern sowie allen anderen Anfragen wenden Sie sich bitte an meine Literaturagentin Rebekka Göpfert.

About me

My name is Tom Hillenbrand. I am writing - mainly novels, but also some non-fiction (scroll down for a list of my books). Before I morphed into a full-time novelist, I covered technology and business for DER SPIEGEL’s online edition, Financial Times Deutschland and others. I live in Munich which is in Bavaria which is in Germany (kind of). When I am not writing, chances are you will find me at the gym or in a dungeon (not the whips-and-latex-kind, but the geeks-with-odd-shaped-dice-and-soda-kind).

 

Contact

My literary agent is Rebekka Göpfert.


For PR enquiries and readings, please contact Dorle Kopetzky.


Please do not send me any manuscripts. Unsolicited manuscripts sent by snail mail will be barbecued in my backyard. Unsolicited manuscripts sent by email will be printed out before being barbecued in my backyard.

 

Books (fiction)

My sci-fi thriller "Hologrammatica" is set in 2088. Three catastrophes have ravaged the planet - climate change, a virus that has greatly decimated world population and a crisis known as "The Turing Incident". Private eye Galahad Singh is hired to find a missing computer programmer who worked on encrypting mind uploads - digital replications of human brains. Who kidnapped the programmer? Soon Singh doubts that his adversary is human. Winner of the Deutscher Science Fiction Prize 2019.  English summary and rights info here.

My dystopian scifi thriller "Drone State“ is set in a future European Union that has become the perfect surveillance state. It won the Glauser prize for best German detective novel and the Laßwitz prize for best science fiction novel in 2014. It is currently available in German, English, French and Japanese.

My historical novel „The Coffee Thief“ is a kind of Ocean’s Eleven with musketeers and powdered wigs. Set in the late 17th century, it is based on the true story of how the Dutch stole coffee plants from the Ottomans and broke the Turkish monopoly on the „wine of Islam“. Currently available in German, Spanish, Dutch, Russian, Serbian and Croatian. English summary and rights info here.

 

My Xavier Kieffer mystery series is about a cook and accidental detective. In every volume, Kieffer solves a murder (and uncovers a food scandal). The books are currently available in German, Italian, Spanish and Polish and are currently being made into a movie. English summary and rights info here.

 

"The Drones of Monsieur Leclerq“ is a collection of columns first published in the German edition of „Wired“ magazine - offering glimpses into a strange future, set in the world of „Drone Country“. Available in German.

 

Books (non-fiction)

Co-written with Konrad Lischka, and crowdfunded by hundreds of fans, "Dragonfathers: The History of Role-Playing Games and the Birth of the Virtual World“ is a 360 page full color book about the history of pen & paper RPGs like "Dungeons & Dragons". It traces the roots of these analog virtual realities to early fantasy stories and Prussian war game simulations. The book is currently available in German only, but you can find an English summary here.

 

"The King’s NSA“ is an essay about the roots of mass surveillance in the Baroque era. It shows how Louis XIV and other monarchs used letters and ciphers to control the flow of information during the Enlightenment. Based on a Re:Publica speech, available in German and English.

 

"Bits & Bites. The invention of food“: What do iPhones and chocolate bars have in common? "Bits & Bites" looks at innovation in the food sector since the stone age. The essay is available in German and English.

 


 

So nich, Jack!

Vor ziemlich genau zwei Monaten hat Twitter einen satirischen Tweet von mir gelöscht und mein Konto gesperrt (Details hier).

Das wollte ich mir nicht gefallen lassen und habe geklagt. Aus Prinzip. For the culture.

Social-Media-Plattformen wie Twitter sind der Meinung, sie besäßen ein „digitales Hausrecht“ und dürften Nutzerbeiträge mehr oder minder nach Gusto löschen.

Zumindest in meinem Fall durfte Twitter das nicht.

Mein Anwalt hat beim Landgericht München eine Einstweilige Verfügung erwirkt. Twitter hätte meine sarkastische Äußerung demnach nicht löschen dürfen. Ich zitiere:

Mit der Löschung des streitgegenständlichen Tweets hat die Antragsgegnerin ihre Vertragspflicht auf die Rechte des Antragstellers, insbesondere auf dessen Grundrecht auf Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs.1 Satz 1 GG) Rücksicht zu nehmen, verletzt.

Unter Berücksichtigung der mittelbaren Drittwirkung dieses Grundrechts darf grundsätzlich eine zulässige Meinungsäußerung von der Plattform auch nicht nach freiem Ermessen des Plattformbetreibers entfernt werden.

Einige andere Nutzer haben in den vergangenen Wochen ähnliche Verfügungen erwirkt. Es kristallisiert sich damit allmählich heraus, dass es kein unumschränktes digitales Hausrecht gibt.

Because Art. 5, bitches.

Erst mal kommen die Grundrechte und dann lange nix. Da ist dann auch egal, was Jack oder Mark in ihre AGBs reingeklauselt haben.

Die Verfügung wird Twitter zugestellt. Die müssen den fraglichen Tweet entlöschen (also: wieder einstellen), sonst wird‘s teuer.

Mit der Entlöschung entfiele eigentlich auch der Grund für meine Sperrung, denn @tomhillenbrand wurde ja erst dicht gemacht, als ich Einspruch gegen die Löschung einlegte und mich weigerte, den Tweet  selbst zu entfernen.

Verpflichtet zur Entsperrung ist Twitter allerdings nicht, da das LG München nur bezüglich des Tweets etwas verfügt hat. Verwirrend? Yep, I feel you.

Mein Wahlwitz müsste also demnächst wieder erscheinen. Mal gucken, wie lange das dauert. Das war vermutlich der teuerste Tweet, meines Lebens. Aber er war jeden Euro wert.

P.S. Tausend Dank an den KiWi-Verlag, der mich in dieser Sache von Anfang an unterstützt hat.

 




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1 Kommentare

  • Andrea Schellhase sagt:

    27. August 2019 um 11:14am

    Lieber Tom Hillenbrand,

    als Literaturbloggerin bin auch ich auf Twitter vertreten. Allerdings nehme ich mir auch Auszeiten, da es so viele Tweets gibt, die sooo privat sind, dass ich sie nicht lesen möchte (so vieles geht mich einfach nichts an), mir aber dennoch von den Twitter-Algorithmen im Feed vorgelegt werden, oder so empört daherkommen, wie Sie heute im SZ-Interview bemerkt haben.
    Die sogenannten Sozialen Medien dürfen wir aber nicht den Populisten überlassen, deren Tweets und Accounts ja nicht gesperrt oder gelöscht werden.
    Deshalb: Viel Erfolg und Beharrlichkeit im Rechtsstreit mit Twitter.

    Und dann wünsche ich mir weiterhin so großartige Romane wie "Der Kaffeedieb" oder auch "Hologrammatica".

    Herzliche Grüße
    Andrea Schellhase