Mein Name ist Tom Hillenbrand. Ich komme aus Hamburg und wohne in München. Die meiste Zeit schreibe ich – vor allem Krimis, aber auch Scifi und historische Romane.

Ich habe Politik studiert und an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus volontiert. Danach war ich für diverse Publikationen tätig (Textarchiv). Bis 2010 war ich Ressortleiter bei Spiegel Online.

Wenn ich gerade nicht schreibe, koche ich oder jage mit Bogen und Schwert Monster durch Dungeons, und zwar auf die althergebrachte Art: mit Papier, Bleistift und Würfeln.

My name is Tom Hillenbrand. I am from Hamburg and live in Munich...

Ich lese regelmäßig im deutschsprachigen Raum auf Festivals und in Buchhandlungen.
Außerdem halte ich Vorträge zu den Themen Essen und Wirtschaft.

Die nächsten Termine:

Bei Presseanfragen und Anfragen zu Buchlesungen wenden Sie sich bitte an Dorle Kopetzky von der Agentur weissundblau.

Bei Rechteanfragen sowie bei allen anderen Anfragen wenden Sie sich bitte an die Agentur Göpfert.

Gerne spreche ich bei Ihrer Veranstaltung als Vortragsredner. Details und Themen erfahren Sie bei der Agentur für Helden.

Meinen Lebenslauf können Sie hier herunterladen. Pressebilder erhalten Sie bei Kiepenheuer & Witsch sowie als Download bei Flickr. Alle Buchcover können Sie hier herunterladen.

Unaufgefordert per Schneckenpost eingesandte Manuskripte werden wöchentlich in meinem Garten mit Benzin übergossen und verbrannt (auch die guten). Per Mail übersandte Manuskripte werden ausgedruckt. Danach werden sie in meinem Garten mit Benzin übergossen und verbrannt (auch die richtig guten).

About me

My name is Tom Hillenbrand. Most of the time, I am writing - mainly novels, but also some non-fiction (scroll down for a list of my books). Before I morphed into a full-time novelist, I covered technology and business for DER SPIEGEL’s online edition, Financial Times Deutschland and others. I live in Munich which is in Bavaria which is in Germany (kind of). When I am not writing, chances are you will find me at the gym or in a dungeon (not the whips-and-latex-kind, but the geeks-with-odd-shaped-dice-and-soda-kind).

 

Contact

My literary agent is Rebekka Göpfert.


For PR enquiries and readings, please contact Dorle Kopetzky.


Please do not send me any manuscripts. Unsolicited manuscripts sent by snail mail will be barbecued in my backyard. Unsolicited manuscripts sent by email will be printed out before being barbecued in my backyard.

 

Books (fiction)

My dystopian scifi thriller "Drone Country“ is set in a future European Union that has become the perfect surveillance state. It won the Glauser prize for best German detective novel and the Laßwitz prize for best science fiction novel in 2014. It is currently available in German, French and Japanese. English summary and rights info here.


My historical novel „The Coffee Thief“ is a kind of Ocean’s Eleven with musketeers and powdered wigs. Set in the late 17th century, it is based on the true story of how the Dutch stole coffee plants from the Ottomans and broke the Turkish monopoly on the „wine of Islam“. Currently available in German, Spanish, Dutch and Russian. English summary and rights info here.

 

My Xavier Kieffer mystery series is about a cook and accidental detective. In every volume, Kieffer solves a murder (and uncovers a food scandal). The books are currently available in German, Italian, Spanish and Polish and are currently being made into a movie. English summary and rights info here.

 

"The Drones of Monsieur Leclerq“ is a collection of columns first published in the German edition of „Wired“ magazine - offering glimpses into a strange future, set in the world of „Drone Country“. Available in German.

 

Books (non-fiction)

Co-written with Konrad Lischka, and crowdfunded by hundreds of fans, "Dragonfathers: The History of Role-Playing Games and the Birth of the Virtual World“ is a 360 page full color book about the history of pen & paper RPGs like "Dungeons & Dragons". It traces the roots of these analog virtual realities to early fantasy stories and Prussian war game simulations. The book is currently available in German, but you can find an English summary here.

 

"The King’s NSA“ is an essay about the roots of mass surveillance in the Baroque era. It shows how Louis XIV and other monarchs used letters and ciphers to control the flow of information during the Enlightenment. Based on a Re:Publica speech, available in German and English.

 

"Bits & Bites. The invention of food“: What do iPhones and chocolate bars have in common? "Bits & Bites" looks at innovation in the food sector since the stone age. The essay is available in German and English.

 


 

Ein Text aus purem Gold

Nehmen wir einmal an, diese meine Kolumne gefiele Ihnen so ausnehmend gut, dass Sie den Text gerne in Ihrem Magazin veröffentlichen würden. Ich weiß, Sie kennen gerade einmal die ersten Zeilen. Falls Sie jedoch nicht völlig minderbemittelt sind und einen Funken sprachlichen Gespürs besitzen, sollte Ihnen bereits dämmern, dass dies nicht irgendeine eilig dahingekloppte Kolumne ist, sondern ein Kleinod unter den Kurztexten – nicht vergleichbar mit jenen agraphischen Ergüssen, mit denen irgendwelche Lohnschreiber den Stern oder die FAZ vollsudeln.

Diese Kolumne ist ein Gottesgeschenk.

Und weil dieses Schriftstück solch eine unglaubliche Zier für Ihr Blättchen wäre, erwarte ich für die Abgabe der Nutzungsrechte eine entsprechende Gegenleistung. Und zwar: Ich räume Ihnen das Recht ein, diesen ambrosischen Text einmalig in Ihrer Postille abzudrucken. Das sei Ihnen meinetwegen gestattet, darüber hinaus verbleiben jedoch sämtliche Rechte bei mir. Weder dürfen Sie meinen Text weiterverkaufen, noch ihn verfilmen. Obwohl dies dringend geboten wäre.

Ferner haben Sie mich, so Sie diesen köstlichen Essay in Ihr randseitiges Käseblatt heben wollen, angemessen zu honorieren. Der stellaren Qualität dieses Textes eingedenk erwarte ich nicht nur eine einmalige Zahlung. Ich möchte auch an den enormen Profiten beteiligt werden, die dieser Text Ihnen fürderhin einbringen wird. Es ist schließlich zu erwarten, dass es zu einem Heiligenscheineffekt kommt: Das betörend güldene Licht, das meine feinziselierten Zeilen aussenden, wird Ihrer gesamten Verlagsgruppe zugute kommen und Sie mittelfristig sehr reich machen.

Folglich wäre es keineswegs unangemessen, wenn Sie mir für meinen phänomenalen Text einen rekurrierenden Obolus zahlten. Ich bin ein genügsamer Mensch, weswegen ich mich mit 600 Euro zufrieden gäbe. Vorausgesetzt, sie überweisen diese pünktlich zum ersten jedes Monats auf mein luxemburgisches Bankkonto. Wie lange? Nun, solange der Text online oder in Archiven verfügbar ist. Sollte ich vorher das Zeitliche segnen, erklären Sie sich einverstanden, das Geld dennoch weiter zu überweisen. Auf dass sich meine Erben, wer auch immer sie sein mögen, ebenfalls dieser Sinekuren erfreuen können, auf immerdar.

Wie? Was sagen Sie? “Aufgeblasener Möchtegernliterat?”, “Größenwahnsinniger Irrer?” Ich muss doch sehr bitten!

Ihren erregten Einlassungen entnehme ich, dass Ihnen meine äußerst moderaten Vertragsvorstellungen unziemlich erscheinen. Nun, das sehe ich völlig anders. Aber da ich kein Unmensch bin, höre ich mir gerne Ihre Position an.

Aha. Sie sind also mit den 600 Euro einverstanden – wollen diese aber nur einmalig zahlen? Soso. Und was genau möchten Sie dafür haben?

Den Text, schon klar. Noch was?

Ich darf meinen Text nirgendwo anders veröffentlichen, verstehe. Sie wollen ferner das Recht, mein Opus in jeder Ihrer Verlagspublikationen zu veröffentlichen, sei es ein Magazin, ein TV-Kanal oder eine Webseite. Sie möchten das Recht, meinen Text außerdem in Publikationen zu veröffentlichen, die es noch nicht gibt, aber irgendwann einmal geben könnte. Wobei Sie offen halten möchten, was “Publikation“ in diesem Kontext bedeutet. Und Sie möchten meine Erlaubnis, den Text jederzeit passend zu machen und einzukürzen, zu deutsch: ihn zu verhunzen, auch ohne mein Plazet.

War es das? Nicht? Hatte ich mir fast gedacht.

Sie wollen außerdem das Recht, meinen ebenso divinen wie sublimen Text weiterzuverkaufen, an Kreti, Pleti und Goldwyn-Mayer. Sie möchten das Recht, internationale Licensingdeals einzugehen. Sie möchten meinen Text für ein Buch verwenden dürfen, für ein Hörspiel oder eine Theaterproduktion.

Und wenn Sie meinen Text, diesen Paragon der Publizistik, tatsächlich weiterverkaufen, wovon ja schwer auszugehen ist – mit wieviel Prozent bin ich dann an den Erlösen beteiligt?

Ah, gar nicht. Ist alles mit den 600 abgegolten.

Das klingt ja nicht nach einem besonders guten Deal – und für welchen Zeitraum soll diese Totalenteignung gelten?

Wie bitte? Bis 2094?

Und wer ist hier jetzt größenwahnsinnig?




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